3. Sinfoniekonzert

Engelbert Humperdinck Fünf Tonbilder aus „Dornröschen“
Franz Liszt Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Sergej Prokofjew Ausschnitte aus Cinderella-Suite Nr.1 op. 107 und Nr. 3 op. 109

Evgenia Rubinova Klavier
Dirigent Florian Ludwig


Es ist wohl eines der beliebtesten Märchen überhaupt: Dornröschen – die Geschichte der Königstochter, die nach hundertjährigem Schlaf von einem Prinz wieder wachgeküsst wird. Neun Jahre nach dem großen Erfolg von „Hänsel und Gretel“ verwandelte Engelbert Humperdinck dieses Märchen ebenfalls in Musik. Vielleicht auch weil er mit dem Libretto nicht recht zufrieden war, schlug er aber selbst vor, anstelle der ganzen Oper durchaus nur einen Querschnitt der Musik aufzuführen.
„Sollen diejenigen, die von ihrem Genius und dem Geiste der Zeit zur Erfindung und zum Gusse neuer Formen sich getrieben fühlen, unter das Joch bereits gefertigter Formen gebeugt werden?“, fragte Franz Liszt einst in einer Studie über Hector Berlioz. Wie sehr diese Frage auch auf ihn selbst zutrifft, zeigt unter anderem sein prunkvoll-grandioses erstes Klavierkonzert: Es scheint eine einzige zusammenhängende Einheit zu sein. Vom Pianist verlangt Liszt immense Virtuosität und lässt ihn etwa mit großen Gesten, chromatischen Oktavgängen und Trillereffekten glänzen.
Eine berühmte Märchenfigur brachte auch Sergej Prokofjew in einem Ballett zum Klingen. Er entschied sich für „Aschenputtel“. Sie war für ihn bei weitem mehr als ein Märchenwesen: „ein lebendiger Mensch, der fühlt, erlebt und dessen Schicksal uns erregt.“ Seit der Uraufführung des Balletts im November 1945 zählen seine eingängigen Melodien mit ihrer farbigen Harmonik auch fest zum Konzertrepertoire.


Konzerteinführung
Dienstag, Mittwoch und Freitag, 19:15 Uhr
Debut-Konzert
Donnerstag, 19 Uhr, Balkonsaal