Charlotte Seither Recherche sur le fond (Uraufführung der Ensemblia 2011)
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466
Sergej Rachmaninow Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27
Ewa Kupiec Klavier
Dirigent Generalmusikdirektor Graham Jackson
„Im Mittelpunkt des Werkes stehen schnarrende Klänge, die in einen übergreifenden, linearen Strom eingeschmolzen werden. Sie sind eingebettet in die ständige Abwärtsbewegung verschiedener Glissandi, die sich vorrangig in den Posaunen und Klarinetten ereignen.“ So charakterisiert Charlotte Seither „Recherche sur le fond“, ein Orchesterwerk, das sie im Auftrag der Ensemblia 2011 für die Niederrheinischen Sinfoniker komponierte.
„Dann war noch ein vortreffliches Klavierkonzert von Wolfgang, wo der Copist, da wir ankamen noch daran abschrieb und Dein Bruder das Rondo noch nicht einmal durchzuspielen Zeit hatte.“, schrieb dagegen Leopold Mozart seiner Tochter über das d-Moll-Konzert seines Sohnes. Es wurde Mozarts wohl populärstes Klavierkonzert. Und dies obwohl – oder vielleicht weil – er darin einen sehr individuellen Ton anschlug. Einen besonderen Reiz erzeugt zudem die bei Mozart stets mit dunkler Leidenschaft verbundene Tonart d-Moll.
Die nötige Ruhe zum Komponieren verschaffte sich Sergej Rachmaninow bei seiner zweiten Sinfonie: Er zog sich extra von seiner anstrengenden Tätigkeit als Kapellmeister am Moskauer Bolschoj-Theater nach Dresden zurück. Als Ergebnis entstand ein groß angelegtes Werk in stetem sinfonischen Fließen. Schwungvolle Melodien sind darin ebenso enthalten wie innig-romantische Passagen und manchmal beinahe berauschende Klänge. Besondere Glanzlichter sind die Soli der Holzbläser. Und mit dem melancholisch singenden Adagio gelang Rachmaninow einer der berückendsten Sätze überhaupt.
Konzerteinführung
Dienstag, Mittwoch und Freitag, 19:15 Uhr
Debut-Konzert
Donnerstag, 19 Uhr, Balkonsaal

