2. Chorkonzert 2011/2012

Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Requiem d-Moll KV 626 (ergänzt von Robert D. Levin)

Philipp Wenger Violine | Albert Khametov Viola
Debra Hays Sopran | Susanne Seefing Mezzosopran | Markus Heinrich Tenor | Matthias Wippich Bass
Niederrheinischer Konzertchor | Mitglieder des Opernchors
Dirigent Generalmusikdirektor Graham Jackson


Kaum eine andere Komposition ist in ihrer Entstehungsgeschichte ähnlich geheimnisumwittert und von Mythen umgeben wie das „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Lange wurde gerätselt, wer der geheimnisvolle Auftraggeber des Werks war. Und wusste Mozart, dass er mit der Totenmesse sein eigenes Requiem verfasste? Starb er doch über der Komposition und schrieb das Requiem in einem ungewöhnlich subjektiven Ton. Im zweiten Chorkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker der Saison erklingt das berückende Werk mit seinen archaischen Fugen und imposanten „Dies irae“-Visionen in der Vervollständigung des Amerikaners Robert D. Levin.
Auch die weiteren Werke des Abends stammen aus der Feder von Mozart. Sein Adagio und Fuge c-Moll KV 546 eröffnet das Konzert und zeigt Mozart als Meister des Kontrapunkts.
Mit der Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364 gelang ihm hingegen die ideale Verbindung von Solokonzert und Sinfonie: Violine und Viola brillieren einzeln und gemeinsam als Solisten – und fügen sich doch immer wieder organisch in den Gesamtklang des Orchesters ein. Als zutiefst emotional erweist sich das Adagio, der Mittelsatz. Im abschließenden Presto führt Mozart die Solisten dagegen zum Gipfel der Virtuosität.